Familien­unternehmer Blog

von Andre Kuhn

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Kategorie: Unternehmer-Erfahrung (Seite 1 von 2)

Unternehmensnachfolge

Immer wieder werde ich als Unternehmer gefragt, was meine Söhne studieren und ob sie einmal meine Nachfolge in unserem Unternehmen antreten möchten. Ist die Unternehmensnachfolge aus der Familie heraus nicht sogar im Wort „Familienunternehmen“ verankert? Ein paar unkonventionelle Gedanken aus der Perspektive des Unternehmers hierzu …

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Unternehmensplanung – Ein Vergleich zwischen Asien und Deutschland

Wie sinnvoll ist eine Unternehmensplanung? Sollte man die Zukunft überhaupt sinnvoll in diesen Zeiten großer Veränderungen planen? Wie ist die Sichtweise in Asien im Vergleich zu uns in Europa hierzu? An dieser Stelle ein paar Einsichten in die unterschiedlichen Einstellungen von Ost und West zu diesen Fragen aus den Erfahrungen von 18 Jahren guter Zusammenarbeit von Taiwanesen und Deutschen, die auch in diesem Jahr bei unserem Planungstreffen vor Ort in Taiwan wieder für einige konstruktive Diskussionen sorgte….

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Der Wert von Werten

Wir bezeichnen uns als werteorientiertes Familienunternehmen. Aber was meinen wir damit eigentlich?

Wir unterscheiden in unserem Leitbild zwischen unseren Markenwerten und unseren (inneren) Unternehmenswerten. Unsere Markenwerte bringen zum Ausdruck, was unser Unternehmen insbesondere im Vergleich zum Wettbewerb aus Kundensicht ausmacht bzw. ausmachen soll. Sie bestimmen unser Handeln im Dienst an unseren Kunden und wir vermitteln sie zur Orientierung an unsere Mitarbeiter, damit „nach außen leuchtet was von innen brennt“.

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Schwierige Entscheidungen

Entscheidungen zu treffen ist eine zentrale Führungsaufgabe. Man kann nicht „nicht entscheiden“, denn auch eine hinausgezögerte Entscheidung ist eine Entscheidung. Oftmals ist eine verzögerte Entscheidung sogar die schlechteste Entscheidung, die man treffen kann.

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Gescheitert!

Es ist Anfang November 2016: ein trüber Monat, an dem ich spät am Abend in Stavanger lande. In Regen und Dunkelheit suche ich mir den Weg zum nahegelegenen Hotel und denke voller Wehmut und Traurigkeit an die ersten Besuche in diesem wunderschönen Land vor zwei Jahren zurück. Was damals voller Hoffnungen und Erwartungen mit einem kleinen Joint Venture begann, geht jetzt zu Ende – mit finanziellen Verlusten und hohem persönlichen Einsatz vieler Mitarbeiter, der umsonst war. Am nächsten Tag beschließen wir im Bordmeeting das Ende der Produktion und die kontrollierte Abwicklung des von uns mit gegründeten Unternehmens. Ein Traum von unserer unternehmerischen Zukunft in Skandinavien mit einem Standbein vor Ort geht schmerzhaft zu Ende.

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Was ist (m)ein Unternehmen wert?

Shareholder-Value, Reichensteuer, Erbschaftssteuer, Offenlegung von Vermögensverhältnissen … immer wieder geht es von gesellschaftlicher oder staatlicher Seite um die Frage, was ein Unternehmen eigentlich wert ist. Aus der Sicht eines Familienunternehmers kann ich dazu nur sagen: Die Frage ist belanglos, unwichtig und völlig theoretisch!

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Dankbarkeit

Vor ein paar Wochen konnte ich ein Abendessen mit einem befreundeten Unternehmer und Kunden genießen. Genießen vor allem deshalb, weil mich seine Grundhaltung nachhaltig beeindruckte.

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Braucht ein Unternehmen eine Vision?

Als ich vor 25 Jahren noch als Student mit meinem Vater über meine zugegebenermaßen damals sehr ehrgeizige, weitreichende Idee für die langfristige Zukunft unseres Unternehmens sprach, erhielt ich nur den trockenen Kommentar: „Na ja, das kannst du dir ja mal über das Bett hängen.“

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Unternehmensnachfolge

Unternehmensnachfolge … ein Thema, das für jeden Familienunternehmer irgendwann einmal eine hohe Bedeutung bekommt. Ende August durfte ich in meinem Unternehmen das offizielle 20. Jubiläum feiern und wurde hier durch einige extrem herzliche Aktionen unserer Mitarbeiter auf wunderbare Weise überrascht, wie ein Blick auf das Foto zeigt … Zeit einmal zurückzublicken zu meiner persönlichen Sicht der damaligen Unternehmensnachfolge, die von meinem Vater – wie so vieles in seinem Leben – völlig unkonventionell, anders und erfolgreich angegangen wurde. Auf einer abstrakten Ebene vielleicht auch ein Lehrstück für das, was wirklich wichtig ist: Werte, Menschen und klare Prioritäten anstelle von detaillierten Plänen und Methoden …

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Optimismus

Auf der Jahresabschlussfeier 2013 sprach mich ein Mitarbeiter nach meiner Rede zum Ausblick auf das kommende Jahr darauf an, woher ich eigentlich einen Optimismus nehmen würde. Bei mir „sei das Glas immer halbvoll“, was ihn sehr motiviert hat. Es freut mich, dass meine kleine Ansprache diese Wirkung hinterlassen hat. Ich war nur ein wenig verwundert, da ich gar nicht bewusst hierauf geachtet hatte…

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