Familien­unternehmer Blog

von Andre Kuhn

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Schlagwort: #achtsamkeit

Achtsamkeit – Erfahrungen aus der Praxis

Schlimm genug, dass Mitarbeiter hin und wieder bezahlt werden, wenn sie nichts tun. Aber können Sie sich vorstellen, dass wir Mitarbeiter gelegentlich sogar dafür bezahlen, an nichts zu denken?

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  1. Susanne Kuhn sagt:

    Finde ich super, lieber Andre! 🙂

  2. Martin Hirsch sagt:

    Lieber Andre, du sprichst mir einmal mehr aus der Seele und mit deinem „ok“ verwende ich deine Zeilen für die Arbeit in meinem eigenen beruflichen Umfeld.

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19 − elf =

Dankbarkeit

Vor ein paar Wochen konnte ich ein Abendessen mit einem befreundeten Unternehmer und Kunden genießen. Genießen vor allem deshalb, weil mich seine Grundhaltung nachhaltig beeindruckte.

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  1. Guten Abend und danke für die Zeilen.
    Genau das kann ich bezeugen.
    Trotz aller Widerwärtigkeiten
    geht es uns in unserem Land prächtig. Es macht Freude hier zu leben und zu arbeiten.
    Das merkt man immer wenn man aus dem Ausland nach Hause kommt.
    Wir müssen diese Erkenntnis viel mehr nach aussen transportieren.

    • Andre Kuhn sagt:

      Hallo Hr. Wader, Danke für diese nette Bestätigung! Auch Sie haben schon viel Erlebt und Ihre positive Grundhaltung ist sehr motivierend! Mit freundlichen Grüßen Andre Kuhn

  2. Ich finde Ihre Ausführungen sehr interessant, und es ist genau meine Meinung! Wir müssen einfach sehen, dass wir unser Jugend Werte vermitteln, die sie befähigt, auch weiterhin, in dieser schwierigen „Welt Situation“, erfolgreich zu sein und dabei menschlich zu bleiben!

    • Andre Kuhn sagt:

      Guten Abend Fr. Jentjens, vielen Dank für Ihren Kommentar! Grade heute Abend durfte ich mit meinem Onkel noch einmal zu Abend essen und es wurde mir einmal wieder bewusst, dass wir im Vergleich zu meiner „Eltern-Generation“ eine so viel bessere Welt heute vorfinden.

  3. Marc Adomat sagt:

    Hallo André,
    was Du schreibst bestätigt mein tägliches Erleben, wir sind unzufrieden und haben an vielen Dingen was auszusetzen, dabei führt der Blick über den sprichwörtlichen “ Tellerrand “ uns immer wieder neu vor Augen, wie gut es uns geht. Wir haben das Glück in einem Land voller Wohlstand und Freiheit leben zu dürfen, nur leider vergessen wir das schon mal.

    Wenn jeder für das dankbar wäre, was er hat und was er tun darf könnten wir alle noch zufriedener und produktiver sein und in unserer kleinen Welt, noch mehr bewegen.

    Danke für Deinen kleinen Anstoß!

    Liebe Grüße
    Marc

  4. Martin Hirsch sagt:

    Lieber Andre,

    danke für Deine Zeilen. Du sprichst mir aus der Seele. Ich merke zunehmend, wie gut es tut, Menschen in seiner Umgebung zu haben, die diese Dankbarkeit teilen und es Anderen auch zeigen können. Shine on.

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5 × 4 =

Erfahrungen aus dem Seminar „Zen-Leadership“ bei Zenmeister Hinnerk Polenski

Sitzen. In Stille und Kraft. Stunde um Stunde. Tag um Tag. In tiefer Konzentration und ohne Gedanken. Ruhe. Klarheit. Großartig! Das ist eigentlich alles …

Das Zendo

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17 − 12 =

Führt „Management by Objectives“ am Leben vorbei?

Management by Objectives hat sich seit der Erfindung dieses Prinzips durch den Altmeister Peter Drucker vor mehr als 50 Jahren in der Wirtschaft durchgesetzt. Wir definieren mit unseren Mitarbeitern die zu erreichenden Ziele. Der Weg hierhin kann ebenso individuell wie unterschiedlich sein und den eigenen Stärken und Fähigkeiten entsprechen. Ein zutiefst menschlicher und anerkannt wirkungsvoller Führungsstil – und dennoch: Kann dieser Weg direkt dazu führen, dass wir das Leben gar nicht mehr erleben?

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  1. Jens L. sagt:

    Ein sehr schöner Artikel, der aus meiner Sicht den Nagel ziemlich gut auf den Kopf trifft. Ich denke sogar, dass das ständige Setzen und Abhaken von Zielen dazu führen kann, dass man sich ständig mit anderen vergleicht, sich ständig unter Druck fühlt, weil andere vielleicht bestimmte Ziele schneller erreicht haben, oder Ziele erreichen, die man selbst nicht erreichen wird. Es geht schnell darum, wer was erreicht hat und nicht mehr darum, was einem selbst im Leben eigentlich wichtig ist. Das kann einen auf Dauer nicht glücklich machen.
    Ich denke aber trotzdem, dass es im Leben wichtig ist, Ziele zu haben, besser gesagt Träume zu haben. Es geht weniger darum, sich Ziele zu setzen („ich muss dass erreichen“), sondern eher darum einen (oder mehrere) Lebensträume zu haben („das würde ich gerne mal machen oder können“). Ich glaube, ein Lebenstraum ist ein großer Motivator im Leben.

    Aber zurück aus dem Leben ins Arbeitsleben. Da leider niemand den Bäcker dafür bezahlt, dass er im Prozess des Brötchenbackens aufgeht, und niemand bereit sein wird, einen höheren Preis für ein Werkstück zu bezahlen, damit sich die Belegschaft in der liebevollen Herstellung des Werkstücks verwirklichen kann, bin ich gespannt, wie ein Familienunternehmer dieses Spannungsfeld auflöst.

    P.S.: Interessanterweise wird uns genau die Liebe und Hingabe zur Arbeit, die in der Praxis all zu oft aus Effizienzgründen nicht umsetzbar ist, in der Werbung als das Ideal präsentiert. Niemand bewirbt die Produktion eines Liters Milch mit der Effizienz und Effektivität eines landwirtschaftlichen Massenbetriebes, eines industriell perfektionierten Molkereiprozesses oder eines ausgeklügelten Logistiksystems. Statt dessen wird die Milch mit idyllischen grünen Wiesen und im Vorgang des Weidens aufgehenden glücklichen Kühen präsentiert, mit liebevollen Bauern, die ihre Kühe noch per Hand melken, mit kuscheligen alten Bauernhöven und und und…
    Aber bezahlen will dafür niemand…

    • Andre Kuhn sagt:

      Hallo Jens,
      vielen Dank für den netten und sehr interessanten Kommentar. Auch aus vielen Mails erkenne ich, dass dieses Thema viele Menschen bewegt. Eine Lösung hat aber auch „der Familienunternehmer“ nicht hierfür…. Manche Wiedersprüche im Leben lassen sich wohl nicht auflösen sondern gehören zusammen wie Ying und Yang?
      Ein netter Vergleich zur Werbung, dem ich nur voll zustimmen kann! Ich denke da auch an die Jack Daniels Werbung, wo genauso mit der unglaublichen Achtsamkeit im Herstellprozess geworben wird, während es sich doch um ein absolutes Massenprodukt handelt (zugegebener Maßen ein Leckeres ;-)).

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achtzehn − 2 =

Schwedische Impressionen – oder was haben das deutsche Ausbildungs­system und Mindestlöhne mit Jugend­arbeits­losigkeit zu tun?

Schweden ist ein sehr interessantes Land – nicht nur als Urlaubsziel, sondern auch die dortige Wirtschaft und die Staatsfinanzen zeigten sich bis dato in der Wirtschaftskrise als erstaunlich robust. Da fast alle Schweden hervorragend Englisch oder sogar Deutsch sprechen, konnten wir bei unserer letzten Geschäftsreise gute Einblicke in die dortigen Verhältnisse erhalten – und für Deutschland ein wenig lernen …

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  1. 2000Euro sind ja auch nicht gerade wenig, bei ca.150 oder 160 Std. im Monat. Das wären 13Euro in der Std. In Deutschland redet man von 8,50 so viel ich weiß das ist doch schon ein großer Unterschied und meiner Meinung auch bezahlbar.

  2. Guido Gothenburg sagt:

    Das Ganze ist doch sehr überwiegend aus deutscher Sicht betrachtet. Für einen Deutschen ist ein gutes Abendessen von über 20€ teuer, weil für ihn in Deutschland Menschen für unter 7€/h arbeiten. Der Deutsche selbst verdient eben auch nicht so viel. Verdiene ich hingegen mindestens(!) 2000€ im Monat, dann ist das Abendessen doch ohne weiteres und ohne sich großartig zu wundern möglich. Sicher, in Deutschland wäre es billiger. Aber auch sicher: Die deutsche Friseurin, die für 4€ arbeitet wird sich auch in Deutschland so leicht keinen schönen Restaurantbesuch leisten können.
    Der Mindestlohn taugt als Erklärung für Jugendarbeitslosigtkeit nicht viel. Das Funktionieren (und Vorhandensein) des Ausbildungssystems sicherlich mehr.

    • Andre Kuhn sagt:

      Vielen Danke für die Kommentare von Hr. Gothenburg und Hr. Schwab! Ich freue mich über unterschiedliche Sichtweisen! Ich versuche die Ansichten aus meiner Perspektive eines deutschen Unternehmers wiederzugeben – zwangsweise subjektiv und auch so gewollt. Die Meinung zur Auswirkung des Mindestlohns auf die Jugendarbeitslosigkeit stammt allerdings von einem schwedischen Unternehmer. Ich bin kein Volkswirtschaftler und habe auch wenig Einblicke in ostdeutsche Verhältnisse oder die Dienstleistungsbranche, möchte mir hier auch kein Urteil anmaßen. Ich kann daher nur aus Unternehmersicht sagen, dass ein Mitarbeiter das Geld verdienen muss, was er verdient – sonst macht das Unternehmen Verluste und verschwindet vom Markt. In junge Menschen muss ein Unternehmen investieren, da sie noch lernen und zu Beginn nur geringe Leistung erbringen können. Je höher der Verdienst eines ungelernten Mitarbeiter sein muss desto größer ist die Hürde, in seine Ausbildung zu investieren.

      Man merkt – der Mindestlohn ist ein Thema, was uns in Deutschland zurzeit besonders bewegt.

  3. Paul F. sagt:

    Aber wenn es in Schweden kein geregeltes Ausbildungssystem gibt, herrscht dann dort ein Fachkräftemangel? Viele Berufe kann man doch gar nicht studieren. Wenn sich viele Unternehmen aber gar nicht leisten können, jemanden wegen des hohen Mindestlohns einzulernen, wo bekommen sie dann Nachwuchs her?

    • Andre Kuhn sagt:

      Sehr geehrter Paul F.,
      ja, aus deutscher Sicht ist es erstaunlich, dass unsere Berufsausbildung fast einmalig auf der Welt ist. In fast allen anderen Ländern wie auch in Schweden können Mitarbeiter nur angelernt werden oder eine Art „Berufsschule“ besuchen, in der sie rein theoretisch auf Berufsinhalte vorbereitet werden. Daher kommt der große „run“ auf die Bachelor-Studiengänge in sehr vielen Ländern, da man eigentlich nur die Wahl hat, eine angelernte Kraft zu werden oder studieren zu gehen. Einige Großunternehmen helfen sich selbst, indem sie neuen, jungen Mitarbeitern eine intensive Einarbeitung inkl. theoretischen Unterrricht über einige Monate geben. Insofern kann man in Schweden wie in vielen Ländern von einem „Fachkräftemangel“ sprechen, allerdings kennt man hier unser deutsches Verständnis von „Fachkräften“ auch nicht.

  4. Sandra sagt:

    Sind die Studiengänge dort dann auch begrenzt oder einfach nur überfüllt? Das ist natürlich schade wenn es nicht genug Möglichkeiten für die Jugend dort gibt. Wer sich kein Studium leisten kann oder keinen Platz mehr bekommt, muss sich dann mit einem Job zufrieden geben. Habe nie darüber nachgedacht, aber das Ausbildungssystem in Deutschland ist dann ja wirklich sehr gut. Manche wollen nach der Schule einfach nicht mehr lernen oder müssen Geld verdienen, da ist eine Ausbildung doch eine gute Alternative.

    • Andre Kuhn sagt:

      Zur Studienplatzsituation in Schweden kann ich nichts sagen aber es stimmt völlig: das Ausbildungssystem in Deutschland ist eine echt tolle Sache für alle Beteiligten! Was würden wir ohne unsere vielen Fachkräfte nur tun – und so vielen jungen Menschen wird hier eine Grundlage für das Leben geboten, die dazu noch fast beliebig ausbaufähig ist.

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eins × eins =

Wer ist verantwortlich? Du selbst!

Es gibt Wochen voller „Herausforderungen“: Der Auftragseingang ist viel zu niedrig, die Preisverhandlung mit dem Kunden ist nicht gut gelaufen, ein Mitarbeiter steht kurz vor dem Zusammenbruch und du versuchst, ihn zu verstehen (denn Menschen sind das Wichtigste), ein erboster Kunde will dich unbedingt sprechen um mal richtig Dampf abzulassen (dabei kannst du seinen Ärger sogar nachvollziehen, was es noch schwerer macht, dies zu verkraften), die Zusammenarbeit in deinem Team ist aufgrund vieler Probleme zurzeit spannungsgeladen und die neuesten Konjunkturprognosen sehen auch wieder schlechter aus …

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  1. K. sagt:

    Gefällt mir! Also gut, am besten fängt man sofort an, mit den einfachsten Mitteln, die man hat, wie z.B. morgen, also am (frühen) Montagmorgen, wenn man auf einer einspurigen Straße auf einen „Sonntagsfahrer“ (oder gleich mehrere) vor seinem/ihrem ersten Kaffe trifft. Selbstverständlich am eigenen Horizont kurz hinter der Frontscheibe.
    „Ich finde es gut!“ Auf meiner Strecke gibt es einiges zum Bewundern 🙂
    Es hört sich auf jeden Fall nach einem positiven Framing für einen gelungenen Start in die neue Woche. Möge sie gut für uns werden.

  2. Lara sagt:

    Wahre Worte. Auch im Privatleben kenne ich genug Menschen, die nur jammern und dabei eine richtige Opferhaltung einnehmen: Schuld ist immer der Partner, der Chef, die Wirtschaftslage, der Sachbearbeiter, der Euro, die Politik und so weiter. Aber ich habe auch herausgefunden, dass es mir tatsächlich besser geht, wenn ich für alles, was mir widerfährt, die Verantwortung übernehme. Zum streiten gehören zum Beispiel immer zwei und ist man ehrlich, hat man selbst auch seinen Anteil daran. Ist man im Job unzufrieden, muss man es eben kommunizieren oder man hat sich den falschen Job gesucht? Mit der Einstellung kommt man jedenfalls aus der Opferrolle heraus und fühlt sich einfach besser.

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