Familien­unternehmer Blog

von Andre Kuhn

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Schlagwort: #zahlen

Unternehmensplanung – Ein Vergleich zwischen Asien und Deutschland

Wie sinnvoll ist eine Unternehmensplanung? Sollte man die Zukunft überhaupt sinnvoll in diesen Zeiten großer Veränderungen planen? Wie ist die Sichtweise in Asien im Vergleich zu uns in Europa hierzu? An dieser Stelle ein paar Einsichten in die unterschiedlichen Einstellungen von Ost und West zu diesen Fragen aus den Erfahrungen von 18 Jahren guter Zusammenarbeit von Taiwanesen und Deutschen, die auch in diesem Jahr bei unserem Planungstreffen vor Ort in Taiwan wieder für einige konstruktive Diskussionen sorgte….

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5 × eins =

Was ist (m)ein Unternehmen wert?

Shareholder-Value, Reichensteuer, Erbschaftssteuer, Offenlegung von Vermögensverhältnissen … immer wieder geht es von gesellschaftlicher oder staatlicher Seite um die Frage, was ein Unternehmen eigentlich wert ist. Aus der Sicht eines Familienunternehmers kann ich dazu nur sagen: Die Frage ist belanglos, unwichtig und völlig theoretisch!

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14 + achtzehn =

Was bringt die Zukunft – wo führt das alles hin?

„Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ (Ebenso unklar ist leider laut Wikipedia, von wem dieses viel genutzte Zitat stammt.)
Wer denkt nicht oft über die Zukunft nach? Voller Freude oder voller Sorge, voller froher Erwartungen oder voller pessimistischer Gedanken? Wer fragt sich nicht, was kommen wird?

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5 × 1 =

Die Rente und der Schneeballeffekt

Warum schreibe ich in einem Unternehmerblog über unser Rentensystem? Wurde hierzu nicht schon alles geschrieben und gesagt? Vielleicht deshalb, weil es wenige Entwicklungen gibt, die sich so genau vorhersagen lassen wie in der Demografie und sich deshalb zwangsläufig bei der Rente eines der größten gesellschaftlichen Probleme der heutigen Zeit entwickelt. Nun sind Unternehmer eigentlich von Berufs wegen zum Optimismus verdonnert – ohne eine positive Sicht der Zukunft kann man ein Unternehmen nicht führen. Dennoch ist es fatal, vor Problemen die Augen zu verschließen.

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19 − zwei =

Lohn- und Gehaltserhöhungen

In unserem Unternehmen ist die Sommerzeit traditionell die Zeit, in der wir über die Durchführung und den Umfang von Lohn- und Gehaltserhöhungen mit dem Betriebsrat diskutieren und gemeinsam hierüber beschließen. Hierzu ein paar Gedanken aus Unternehmersicht …

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eins + 18 =

Schwedische Impressionen – oder was haben das deutsche Ausbildungs­system und Mindestlöhne mit Jugend­arbeits­losigkeit zu tun?

Schweden ist ein sehr interessantes Land – nicht nur als Urlaubsziel, sondern auch die dortige Wirtschaft und die Staatsfinanzen zeigten sich bis dato in der Wirtschaftskrise als erstaunlich robust. Da fast alle Schweden hervorragend Englisch oder sogar Deutsch sprechen, konnten wir bei unserer letzten Geschäftsreise gute Einblicke in die dortigen Verhältnisse erhalten – und für Deutschland ein wenig lernen …

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  1. 2000Euro sind ja auch nicht gerade wenig, bei ca.150 oder 160 Std. im Monat. Das wären 13Euro in der Std. In Deutschland redet man von 8,50 so viel ich weiß das ist doch schon ein großer Unterschied und meiner Meinung auch bezahlbar.

  2. Guido Gothenburg sagt:

    Das Ganze ist doch sehr überwiegend aus deutscher Sicht betrachtet. Für einen Deutschen ist ein gutes Abendessen von über 20€ teuer, weil für ihn in Deutschland Menschen für unter 7€/h arbeiten. Der Deutsche selbst verdient eben auch nicht so viel. Verdiene ich hingegen mindestens(!) 2000€ im Monat, dann ist das Abendessen doch ohne weiteres und ohne sich großartig zu wundern möglich. Sicher, in Deutschland wäre es billiger. Aber auch sicher: Die deutsche Friseurin, die für 4€ arbeitet wird sich auch in Deutschland so leicht keinen schönen Restaurantbesuch leisten können.
    Der Mindestlohn taugt als Erklärung für Jugendarbeitslosigtkeit nicht viel. Das Funktionieren (und Vorhandensein) des Ausbildungssystems sicherlich mehr.

    • Andre Kuhn sagt:

      Vielen Danke für die Kommentare von Hr. Gothenburg und Hr. Schwab! Ich freue mich über unterschiedliche Sichtweisen! Ich versuche die Ansichten aus meiner Perspektive eines deutschen Unternehmers wiederzugeben – zwangsweise subjektiv und auch so gewollt. Die Meinung zur Auswirkung des Mindestlohns auf die Jugendarbeitslosigkeit stammt allerdings von einem schwedischen Unternehmer. Ich bin kein Volkswirtschaftler und habe auch wenig Einblicke in ostdeutsche Verhältnisse oder die Dienstleistungsbranche, möchte mir hier auch kein Urteil anmaßen. Ich kann daher nur aus Unternehmersicht sagen, dass ein Mitarbeiter das Geld verdienen muss, was er verdient – sonst macht das Unternehmen Verluste und verschwindet vom Markt. In junge Menschen muss ein Unternehmen investieren, da sie noch lernen und zu Beginn nur geringe Leistung erbringen können. Je höher der Verdienst eines ungelernten Mitarbeiter sein muss desto größer ist die Hürde, in seine Ausbildung zu investieren.

      Man merkt – der Mindestlohn ist ein Thema, was uns in Deutschland zurzeit besonders bewegt.

  3. Paul F. sagt:

    Aber wenn es in Schweden kein geregeltes Ausbildungssystem gibt, herrscht dann dort ein Fachkräftemangel? Viele Berufe kann man doch gar nicht studieren. Wenn sich viele Unternehmen aber gar nicht leisten können, jemanden wegen des hohen Mindestlohns einzulernen, wo bekommen sie dann Nachwuchs her?

    • Andre Kuhn sagt:

      Sehr geehrter Paul F.,
      ja, aus deutscher Sicht ist es erstaunlich, dass unsere Berufsausbildung fast einmalig auf der Welt ist. In fast allen anderen Ländern wie auch in Schweden können Mitarbeiter nur angelernt werden oder eine Art „Berufsschule“ besuchen, in der sie rein theoretisch auf Berufsinhalte vorbereitet werden. Daher kommt der große „run“ auf die Bachelor-Studiengänge in sehr vielen Ländern, da man eigentlich nur die Wahl hat, eine angelernte Kraft zu werden oder studieren zu gehen. Einige Großunternehmen helfen sich selbst, indem sie neuen, jungen Mitarbeitern eine intensive Einarbeitung inkl. theoretischen Unterrricht über einige Monate geben. Insofern kann man in Schweden wie in vielen Ländern von einem „Fachkräftemangel“ sprechen, allerdings kennt man hier unser deutsches Verständnis von „Fachkräften“ auch nicht.

  4. Sandra sagt:

    Sind die Studiengänge dort dann auch begrenzt oder einfach nur überfüllt? Das ist natürlich schade wenn es nicht genug Möglichkeiten für die Jugend dort gibt. Wer sich kein Studium leisten kann oder keinen Platz mehr bekommt, muss sich dann mit einem Job zufrieden geben. Habe nie darüber nachgedacht, aber das Ausbildungssystem in Deutschland ist dann ja wirklich sehr gut. Manche wollen nach der Schule einfach nicht mehr lernen oder müssen Geld verdienen, da ist eine Ausbildung doch eine gute Alternative.

    • Andre Kuhn sagt:

      Zur Studienplatzsituation in Schweden kann ich nichts sagen aber es stimmt völlig: das Ausbildungssystem in Deutschland ist eine echt tolle Sache für alle Beteiligten! Was würden wir ohne unsere vielen Fachkräfte nur tun – und so vielen jungen Menschen wird hier eine Grundlage für das Leben geboten, die dazu noch fast beliebig ausbaufähig ist.

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drei + sechs =

Die EEG-Umlage: Der “Todesstoß” für den energieintensiven Mittelstand?

Die Erhöhungen der EEG-Zulage nehmen jedes Jahr neue erschreckende Höchststände an. Mit über 5 ct pro KWh sind sie in 2013 noch einmal um über 50% gestiegen. Für unser mittelständisches Unternehmen bedeutet dies eine Mehrbelastung von über 750 T Euro im Jahr 2013 – eine Steuer, die wir zahlen müssen, ob wir Gewinne machen oder nicht. Damit nicht genug, für 2014 ist ein weiterer Anstieg um 7 Cent vom Institut der deutschen Wirtschaft vorhergesagt worden (Handelsblatt vom 29. April 2013).

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neunzehn − 1 =

Kauf, Verkauf und Bewertung von Unternehmen

Wie entsteht der “Preis” für ein Unternehmen? Können Sie sich vorstellen, in wenigen Jahren 100 Millionen Euro zu verdienen? Und warum spielt dies für einen Familienunternehmer im Grunde keine Rolle?

Als potenzieller Kapitalanleger hatte ich die Möglichkeit, im Januar 2012 die Präsentation eines Private Equity Fonds durch einen der vier innehabenden Direktoren erleben zu können. Dieser Fond hat sich auf den An- und Verkauf von in Not geratenen, traditionellen mittelständischen Unternehmen spezialisiert, deren geschäftlicher Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum liegt. Man hat dort eine sehr klare Vorstellung von dem Profil eines zum Ankauf geeigneten Unternehmens. Bei der Selektion der Kaufgelegenheiten wird mit größter Sorgfalt vorgegangen – man schaut sich im Jahr 200 bis 300 Unternehmen genauer an, von denen zwei bis drei letztendlich gekauft werden. Bei diesen Unternehmen kann ein klassisches Nachfolgeproblem vorliegen, eine unfähige kaufmännische Leitung oder eine strategische Fehlentscheidung in der Vergangenheit, die es in eine existenzbedrohende Lage gebracht hat. Da klassische Mittelständler ohne “Wachstumsfantasien” für den “typischen” Private-Equity-Markt nicht interessant sind, bewegt sich dieser Fond in einer recht engen Marktlücke und bewahrt diese Art von Unternehmen oft vor der Insolvenz. Der Fond stellt dann eigene “Operating Officers” in das gekaufte Unternehmen ab und schafft es bisher immer innerhalb von zwei bis fünf Jahren, die Unternehmenssituation dramatisch zu verändern und das Unternehmen äußerst gewinnbringend wieder zu verkaufen.

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  1. Daniel sagt:

    Hallo Andre,

    Deine Überlegung und Folgerung ist sehr interessant.

    Ich glaube, daß eine Unternehmensbewertung durch einen Fond oder ein anderes Finanzunternehmen einem anderen Zweck dient, als das Unternehmen als solches zu bewerten. Es geht darum, den potentiellen Gewinn bei einem Weiterverkauf zu bewerten.

    Das Geschäft des Unternehmens und das Geschäft des Fonds haben wenig miteinander zu tun. Das Geschäft des Unternehmens hat Einfluß auf die Bewertung; in die Bewertung fließen aber noch viele andere Faktoren und Trends ein, die das Unternehmen garnicht beeinflussen kann.

    Für den überwiegenden Teil des operativen Geschäfts hat eine solche Bewertung daher kaum EInfluß. Für Außenstehende hat es sehr wohl einen Einfluß. So werden sich Finanzinstitute, Geschäftspartner und ggf. auch potentielle Mitarbeiter für diese Bewertungen interessieren.

    Beste Grüße,
    Daniel

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