Familien­unternehmer Blog

von Andre Kuhn

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Schlagwort: #gesellschaft (Seite 1 von 3)

Sorgen und Hoffnungen um die Zukunft unserer Gesellschaft

Was kann ein mittelständisches Produktionsunternehmen von einem Historiker lernen?

Yuval Noah Harari veröffentlichte in diesem Jahr eine Sammlung seiner Aufsätze über brandaktuelle Entwicklungen unserer Welt, welche sich spannend wie ein Krimi lesen und dabei komplexe Zusammenhänge mit einfachen Worten beschreiben: „21 Lessons for the 21st Century“. Neben vielen anderen Aspekten befasst er sich auch mit der Entwicklung globaler Wertschöpfungsketten, Automatisierung und künstlicher Intelligenz. Seine Beschreibungen sind faszinierend und provozieren zugleich.

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3 × 5 =

Sind Gewerkschaften eigentlich noch zeitgemäß?

Als Unternehmer bin ich erstmals durch den Zukauf des Unternehmens M. Jürgensen in Sörup mit dem „Ritual“ der Tarif- und Lohnverhandlungen indirekt konfrontiert und stelle mir in den letzten Tagen immer mehr die Frage, ob Gewerkschaften heute noch zeitgemäß sind.

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  1. Martin Hirsch sagt:

    Volle Zustimmung

  2. Olaf sagt:

    Ich stimme auch zu 100% zu

  3. Michael sagt:

    Finde ich super. Ein guter Chef weiß, dass zufriedene Mitarbeiter mehr Leistung bringen. Deswegen ist es klug die Bedürfnisse der Belegschaft zu erfüllen.
    Deswegen braucht es keine Gewerkschaften mehr.
    100 % Zustimmung.

    • Andre Kuhn sagt:

      Vielen Dank. Hoffen wir auf viele kluge Chefs 😉 (was nicht einfach ist, ich selbst lerne immer noch jeden Tag dazu)

  4. Wolfgang Höfft sagt:

    Widerspruch verdient die Behauptung „Geschichtlich gesehen war die Rolle der Gewerkschaften mit Sicherheit unverzichtbar.“

    Widerspruch verdient ebenso die Behauptung „Im „klassischen“ Unternehmertum ging es vor 100 Jahren noch um den „Klassenkampf“ von „Ausbeutern“ gegen „Opfer“.

    Den Ausbeuter gibt es heute wie vor 100 Jahren. Aber wie er heute nicht „das Unternehmertum“ prägt und charakterisiert, war vor 100 Jahren das Ausbeutertum kein typisches Charakteristikum des Unternehmers.

    Aber ebenso wie heute haben auch vor 100 Gewerkschaften die Solidarisierung von Beschäftigten gegen einen dämonisierten Unternehmer betrieben, gegen den in den „Arbeitskampf“ zu ziehen das typische unternehmerische Ausbeutertum – eine damals wie heute lebendige Wahnvorstellung – gebiete.

    Diese Wahnvorstellung steht damals wie heute dem richtigen Verständnis von Beschäftigten für die Funktion des Unternehmer in der Wirtschaft und im Unternehmen im Wege – jedenfalls bei dem Siebtel der Beschäftigten, die heutzutage noch bereit sind, sich gewerkschaftlich zu organisieren und Streikaufrufen zu folgen.

    Gewerkschaften waren nie zeitgemäß und sind es auch heute nicht.

    Sie haben noch nie wohlverstandene Interessen ihrer Mitglieder oder gar der Gesellschaft vertreten. Es ist empirisch belegt, dass Reallöhne bei schwachem gewerkschaftlichem Einfluss stärker gestiegen sind als unter starkem gewerkschaftlichen Einfluss auf die kollektive Lohnfindung.

    Statt zu fragen, ob Gewerkschaften zeitgemäß sind, hätte – unter Verwendung aller lesenswerten Gesichtspunkte dieses Betrags – gefragt werden sollen, ob Gewerkschaften einen Sinn oder Nutzen haben?

    • Andre Kuhn sagt:

      Vielen Dank für Ihren Beitrag und entschuldigen Sie bitte die zu späte Reaktion. Die Grundsatzfrage nach Gewerkschaften mochte ich so bisher noch nicht stellen…. ich bin aber wahrlich auch kein Experte auf diesem Gebiet. Vielen Menschen unterstelle ich zunächst die besten Absichten in der Gewerkschaftsarbeit. Ich sehe nur aus der eigenen Erfahrung heraus, dass diese Absichten schnell vom Machtanspruch der Gewerkschaften auch und grade gegen die betroffenen Unternehmen überschattet werden.

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acht − sechs =

Schöne neue Welt!

Ist es nicht toll, was sich in unserer Welt in diesen Jahren alles verändert? Und dass wir diese fundamentalen Veränderungen – vielleicht erstmals in der Geschichte der Menschheit – bisher ohne größere Kriege miterleben und mitgestalten dürfen?

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4 × 2 =

Fachkräftemangel – die Wachstumsbremse Nr. 1?

Die Auftragslage ist gut. Anders als in der Boomphase 2007 ist der Preisdruck aufgrund der Globalisierung aber immer noch sehr hoch – auch im Mittelstand werden wir weltweit mit unserer Konkurrenz verglichen und so drückt der Markt auf die Margen. Dank Investitionen in allen Bereichen der Energietechnik, Infrastruktur sowie im Maschinen- und Anlagenbau überall auf der Welt, haben wir aber genug zu tun. Wir könnten sogar mehr liefern, wenn wir nur die richtigen Mitarbeiter hätten…

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1 × fünf =

Freiheit in Deutschland

Deutschland ist ein fantastisches Land! Ein Land der Freiheit, der Selbstverantwortung und der Toleranz.

Dies wird mir jedes Mal bewusst, wenn ich nach einer Auslandsreise zurückkomme und – Achtung, jetzt wird es provokant – wieder auf deutschen Autobahnen fahren darf. Keine Geschwindigkeitsbegrenzung!

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neunzehn + 10 =

Damenwahl!

Als Mittelständler brauchen wir jeden guten Mitarbeiter. Als werteorientiertes Familienunternehmen schätzen wir die Diversifizierung unter den Mitarbeitern. Wir stoßen aber auch schnell an unserer Grenzen, wie es eine aktuelle Erfahrung einmal wieder gezeigt hat …

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zwölf − fünf =

Plädoyer für eine offene Welt

Als Familienunternehmer kann man sich für 2017 nur wünschen, dass die Welt weiter offen bleibt oder noch offener wird. Leider gehen die aktuellen politischen Strömungen in der Masse der Bevölkerung zurzeit in eine andere Richtung. Der Nationalismus wird überall auf der Welt wieder populärer und Politiker gewinnen Wahlen mit profaner Demagogie aus dem letzten Jahrhundert. Protektionismus ist dabei nicht nur für jeden Bürger eines Landes schädlich, sondern in heutigen weltweit vernetzten Wertschöpfungsketten nahezu unmöglich umzusetzen. Warum dies so ist, möchte ich gerne aus unserer Perspektive als mittelständischem Industrieunternehmens in Deutschland erläutern.

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5 + 13 =

Nationalismus – Protektionismus – Populismus

Überall auf der Welt protestieren die Menschen gegen die Globalisierung und die Veränderungen in der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. In jedem Land von Europa über Nordamerika bis nach Asien sind die Menschen interessanterweise der gleichen Meinung: dass es sie in ihrem Land besonders hart trifft; dass die Umstände bei ihnen besonders eklatant sind und dass sie die Verlierer dieser globalen Veränderungen sind, während andere Menschen und andere Länder zu den Gewinnern zählen.

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  1. Wer von den etablierten und veränderungsfähigen Politikern ist überhaupt in der Lage die notwendige Kehrtwendung zu schaffen.
    Unser System ist bereits gerade über die sozialen Netzwerke zu abhängig und steuerbar geworden….

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5 + 9 =

Talent

Die Welt ist begeistert von Talenten. Talentierte Mitarbeiter sind angeblich DER Schlüssel zum Erfolg. Jedes Unternehmen möchte die besten und talentiertesten Mitarbeiter für sich gewinnen, um besser zu sein als die Konkurrenz. Doch stimmt diese Logik wirklich?

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7 + fünf =

Dankbarkeit

Vor ein paar Wochen konnte ich ein Abendessen mit einem befreundeten Unternehmer und Kunden genießen. Genießen vor allem deshalb, weil mich seine Grundhaltung nachhaltig beeindruckte.

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  1. Guten Abend und danke für die Zeilen.
    Genau das kann ich bezeugen.
    Trotz aller Widerwärtigkeiten
    geht es uns in unserem Land prächtig. Es macht Freude hier zu leben und zu arbeiten.
    Das merkt man immer wenn man aus dem Ausland nach Hause kommt.
    Wir müssen diese Erkenntnis viel mehr nach aussen transportieren.

    • Andre Kuhn sagt:

      Hallo Hr. Wader, Danke für diese nette Bestätigung! Auch Sie haben schon viel Erlebt und Ihre positive Grundhaltung ist sehr motivierend! Mit freundlichen Grüßen Andre Kuhn

  2. Ich finde Ihre Ausführungen sehr interessant, und es ist genau meine Meinung! Wir müssen einfach sehen, dass wir unser Jugend Werte vermitteln, die sie befähigt, auch weiterhin, in dieser schwierigen „Welt Situation“, erfolgreich zu sein und dabei menschlich zu bleiben!

    • Andre Kuhn sagt:

      Guten Abend Fr. Jentjens, vielen Dank für Ihren Kommentar! Grade heute Abend durfte ich mit meinem Onkel noch einmal zu Abend essen und es wurde mir einmal wieder bewusst, dass wir im Vergleich zu meiner „Eltern-Generation“ eine so viel bessere Welt heute vorfinden.

  3. Marc Adomat sagt:

    Hallo André,
    was Du schreibst bestätigt mein tägliches Erleben, wir sind unzufrieden und haben an vielen Dingen was auszusetzen, dabei führt der Blick über den sprichwörtlichen “ Tellerrand “ uns immer wieder neu vor Augen, wie gut es uns geht. Wir haben das Glück in einem Land voller Wohlstand und Freiheit leben zu dürfen, nur leider vergessen wir das schon mal.

    Wenn jeder für das dankbar wäre, was er hat und was er tun darf könnten wir alle noch zufriedener und produktiver sein und in unserer kleinen Welt, noch mehr bewegen.

    Danke für Deinen kleinen Anstoß!

    Liebe Grüße
    Marc

  4. Martin Hirsch sagt:

    Lieber Andre,

    danke für Deine Zeilen. Du sprichst mir aus der Seele. Ich merke zunehmend, wie gut es tut, Menschen in seiner Umgebung zu haben, die diese Dankbarkeit teilen und es Anderen auch zeigen können. Shine on.

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zwei + 8 =